Bericht über die Fahrt des Obst- und Gartenbauverein Winkelhaid zur Landesgartenschau Deggendorf

 

Das Wetter meinte es gut mit den Gartenliebhabern des OGV Winkelhaid. Die Fahrt verlief ohne Umstände und nach einer kurzen Kaffeepause mit Butterbrezen begab sich die Gesellschaft in die Gartenschau. Ein Blumenmeer in einem 17 Hektar großen Gelände begrüßte die Eintretenden.

Unter dem Motto „Ufer verbinden, Grenzen überwinden“  will die Landesgartenschau, das vom Hochwasser geplagte Deggendorf, wieder den Menschen näher an die Donau bringen. Die Deggendorfer sollen ihre Donau endlich wieder genießen können, indem sie die neue 500 Meter lange Uferpromenade genießen können. Eine weitere Besonderheit sind die von Künstlern gestalteten Glasobjekte die zwischen den Blumen emporragen. Inmitten der Ausstellung ist die Knödelwerferin abgebildet, die einst die Stadt vor einem Angreifer bewahrt hat.

Von der Uferpromenade aus führt die neue Donaubrücke zu den ausgestellten Fischergärten auf der anderen Seite der Donau. Diese Fuß -und Radwegbrücke mit 456 Meter Länge ist eine der längsten Brücken in Europa. Von einem Aussichtspunkt ist zu sehen, wie an der Stelle der Fischergärten der Deich zurückgelegt wurde um der Donau wieder mehr Raum zu geben.  Hochwasserschutz standen beim Konzept der Landesgartenschau im Mittelpunkt. Der Donaupark ist so konzipiert, dass ihm eine Überflutung durch Hochwasser nichts ausmacht.

Tägliche Veranstaltungen Musik und Live Events erwarten den Besucher auf der großen Bühne beim Haupteingang Ackerloh.

Am Nachmittag traf sich die Gruppe wieder beim Bus um das nahegelegene Kloster Metten zu besuchen. Die prächtige Benediktinerabtei mit ihrer großartigen Bibliothek und rund 200.000 Bänden machte einen unvergesslichen Eindruck. Seit mehr als 1200 Jahren leben hier Benediktiner. Die Gebäude sind der Ausdruck des Selbstverständnisses der Äbte und Mönche des 18. Jahrhundert. Sie gehören auch heute noch zum Lebensraum der Mönche und Schüler von Metten. Die Mönche leben nach der Regel des hl. Benedikt „Ora e Labora“ – Bete und Arbeite.

Den Abschluss des Tages bildete die Fahrt auf den Adlersberg oberhalb von Regensburg. Hier genossen die „Gartler“ bei gutem Bier der Brauerei Adlersberg eine Brotzeit bevor es wieder in Richtung Winkelhaid ging.